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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 48,90 € |
46,01 € |
+2,90 € |
+6,29 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006231004 |
623100 |
- € |
- € |
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Infineon "buy" 20.12.2006
HypoVereinsbank
München (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der HypoVereinsbank, Guenther Hollfelder, stuft die Aktie von Infineon (ISIN DE0006231004 / WKN 623100) unverändert mit "buy" ein.
Die Analysten hätten in der vergangenen Woche die Firmenzentrale von Broadcom in Los Angeles besucht, wo ihnen die neue Produktoffensive des US-Chipherstellers im Bereich Mobiltelefonchips präsentiert worden sei.
Broadcoms neue Hardware werde größtenteils die Chips ersetzen, die Infineon bisher für die Plattformlösungen des Unternehmens geliefert habe. Jedoch habe Infineon bereits zu einem früheren Zeitpunkt in diesem Jahr die nächste Generation seiner 3G-Lösung (HSDPA) publiziert, mit der wiederum die bisher in der Infineon 3G (WCDMA)-Plattform verwendeten Broadcom-Koprozessoren überholt seien.
Ausgenommen vom Software Protocol Stack, das Broadcom von der Infineon Comneon-Einheit erhalte, dürften beide Konzerne nach Einschätzung der Analysten zukünftig ihre Zusammenarbeit deutlich verringern. Nach Meinung der Analysten sei Infineon aber aus Wettbewerbssicht gut aufgestellt und habe einen Vorsprung bei kostengünstigen Single-Chip-Plattformen sowie in der RF Transceiver Technologie. Nach Ansicht der Analysten dürfte eine weniger intensive Kooperation zwischen Infineon und Broadcom nur unwesentliche finanziellen Auswirkungen für Infineon haben.
Für Kursfantasie bei dem DAX-Titel könnten positive Zahlen am 25. Januar 2007, die Ankündigung neuer Design Wins beim 3GSM-Kongress Anfang Februar in Barcelona sowie eine mögliche Reduzierung der 86%-igen Beteiligung an Qimonda nach Ablauf der Lockup-Period im Februar sorgen.
Die Analysten der HypoVereinsbank bekräftigen ihr "buy"-Rating sowie ihr Kursziel von 12,50 Euro für die Infineon-Aktie. (20.12.2006/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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